Wer oder was?

Unser Endlich-Leben-Netzwerk hat viele Aufgaben und Beziehungen zu koordinieren. Wer tut die ganze Arbeit? Welche Autoren haben das Material erstellt? Wie arbeiten wir international vernetzt? Wen erreicht man in der Geschäftsstelle

Unser Netzwerk sichert Qualität, indem es für die Gemeinden vor Ort folgende Funktionen übernimmt:


empirische Forschung definieren und für die Gemeinden Qualitätssicherungs-Modelle vorschlagen
Telefonsupport in der Gründungsphase, in Krisenfällen oder geordnet in Gruppen-Leitertelefonkonferenzen zentral organisieren
• Als Mitglied im diakonischen Werk und anderen Dachverbänden um Vertrauen werben und fachliche Kompetenz weiterentwickeln
• Ansprechpartner für Weiterbildung und Schulung der GruppenmitarbeiterInnen
• Rückmeldungen der Gemeinden zu Verbesserung des Arbeitsmaterials sammeln, koordinieren und dafür sorgen, dass die Materialien den aktuellen Bedürfnissen entsprechen
• breite öffentliche Kommunikation (Website, Medien). Dadurch wird die Einführung und Werbung für Endlich-Leben-Gruppen vor Ort erleichtert

Wir brauchen Ihre finanzielle Unterstützung:


Kosten entstehen für
• zentrales Büro (Materialkosten, Miete)
• Personal: Geschäftsführung, Assistenz der Geschäftsführung
Die Vereinsmitglieder des endlich-leben.net bringen ihre Dienste soweit es geht ehrenamtlich ein, so dass wir das Geld so effizient wie möglich einsetzen und geben sogar noch einen persönlichen jährlichen Beitrag von 60.-€.
Aber warum wir ausgerechnet das Zertifizierungsmodell gewählt haben? Sie fragen sich: Gibt es nicht andere Modelle? Lesen Sie mehr dazu…

Wir stehen für Transparenz: Unsere Kalkulation für eine funktionierende Geschäftsstelle zum Runterladen.


Muss es denn dieses Zertifizierungs-Modell sein? Das haben wir auch bedacht. Andere grundsätzlich auch mögliche Finanzierungsmodelle, haben wir diskutiert. Schließlich haben wir sie verworfen, weil wir glauben, dass unser Zertifizierungs-Vorschlag für alle Beteiligten so am besten ist. Denn es geht nicht nur um Geld…



Bittet doch um Spenden

*Eine reine spendenorientierte Finanzierung haben wir nicht gewählt. Denkbar wäre sie, viele machen es so, aber…

Warum? Wir glauben, dass wir auf gleicher Augenhöhe die Lasten, auch finanzielle Lasten, teilen sollten:


Mit Schritt 12 lernen wir, dass wir weitergeben dürfen, was wir empfangen haben. Dazu rechnen wir auch Finanzen. Durch Spenden entsteht nur eine einseitige Verantwortung.


Das Netzwerk wird so einseitig zum Gebenden und ist auf den guten Willen der Gemeinden angewiesen. Spenden dürfen alle zusätzlich ohnehin. Es wird immer für Spenden Anlass geben, allein um in die Weiterentwicklung und damit in die Zukunft zu investieren!

Von den Zertifizierungseinnahmen wird die Geschäftsführer-Stelle bezahlt und in Qualitätssicherung und Multiplikation der Arbeit investiert.
Wir benötigen grundsätzlich Spenden von Freundinnen und Freunden, die die Vision "alle 30 km Endlich-Leben-Gruppen" am Herzen liegt. Auch "Zeitspenden" durch Mitarbeit ist immer nötig!.
Wer Mitglied im Verein werden möchte, zahlt einen Jahresbeitrag von 60€ und arbeitet nach seinen Möglichkeiten im Netzwerk mit.

Macht doch das Arbeitsmaterial kostendeckend

*Eine andere Möglichkeit wäre, das Arbeitsmaterial extrem zu verteuern.

Um unsere Kosten wirklich zu decken, benötigten wir zur Zeit einen Preis von 50 € pro Buch. Das würde den einzelnen Interessierten die komplette Finanzierungs-Last aufbürden, lange bevor sie einen Nutzen für ihr Leben erlebt haben. Wir wollen aber, dass Gruppenteilnehmende ihren Teil zu dieser diakonischen Arbeit beitragen und auch finanziell mit verantworten. Gemeindeleitungen können vor Ort individuell überlegen, ob oder wie sie ihre GruppenleiterInnen oder TeilnehmerInnen unterstützen oder an der Finanzierung der Gruppenarbeit beteiligen.


Es geht für uns nicht darum, Geld zu scheffeln, sondern um einen Beitrag von 2 € pro Person und Sitzung, die wir als Netzwerk direkt für die Förderung Ihrer Arbeit einsetzen.

Verkauft das Arbeitsmaterial nur an Zertifizierte

* Die für uns extremste Variante: Wir geben Arbeitsmaterial nur noch exklusiv an zertifizierte Gemeinden zu hohen Preisen ab.

Das wollten wir nicht. Denn wir selbst haben das Material durch göttliche Regie auch ohne Lizensierung in die Hand bekommen, diese Freiheit wünschen wir allen für das Arbeitsbuch (bzw. die Idee). Auf der anderen Seite wollen wir die Gruppenarbeit mit diesem Buch und den Namen Endlich-Leben-Gruppe nicht der Beliebigkeit überlassen. Darum bekommen das Nutzungsrecht für die Gruppenarbeit und den guten Namen "Endlich Leben!" nur zertifizierte Gemeinden, die verbindlich mit uns in einem Netzwerk kooperieren.


Andere können andere 12-Schritte-Materialien auf dem Markt kaufen und auf ihre eigene Verantwortung benutzen, bekommen aber keine Netzwerkunterstützung… und können unsere Serviceleistungen nicht in Anspruch nehmen (z.B. die Auswertung der Selbsttests, Telefonkonferenzen für GruppenleiterInnen, Gruppenleitungs-Handbuch, Werbematerialien).

Macht euch doch nicht so viel Arbeit…

*Die Variante, gar kein Netzwerk weiter zu betreiben, aber das Arbeitsbuch ist in dieser Form noch jahrelang im Buchhandel zu kaufen.

• Diese Variante führt zu einem unverbundenem Nebeneinander. Die Folge: Jede Gemeinde muss den Rahmen und die Richtlinien für eine langfristig gute Gruppenarbeit neu erfinden. Keiner kann von anderen lernen. Jeder erfindet also das Rad wieder neu. Diese Variante schien uns auch nicht wirklich hilfreich.


• Der Brunnen-Verlag wird Neuauflagen nach finanziellen Gesichtspunkten entscheiden und könnte den Verkauf einfach einstellen. Es muss also eine Instanz geben, die die Arbeit langfristig trägt, das kann kein Verlag für die Initiatoren dieser Idee übernehmen. Die Idee ist damit rein kommerziellen Gesichtspunkten ausgeliefert.• Die Verantwortung allein auf die Autoren zu legen, würde dem Geist der 12-Schritte-Gruppen auch nicht wirklich entsprechen. Die 3 Autoren waren aus je unterschiedlichem Hintergrund als Betroffene selbst Gruppenmitglieder und lernen für die Revisionen von den Feedbacks der Gruppenteilnehmenden.• Verbesserungen am Arbeitsmaterial muss eine größere Gruppe tragen (das Netzwerk). Ohne "so viel Arbeit" also können wir nicht mehr garantieren, dass es diese Arbeit überhaupt gibt oder Verbesserungen in hoher Qualität umsetzen.Damit war für uns klar, dieser Tipp funktioniert nicht für uns.